Der im August 2022 erschienene zweite Band unserer BMW Boxer-Saga behandelt auf 228 Seiten den Wiederaufstieg der BMW-Motorradsparte nach dem Zweiten Weltkrieg, beginnend mit dem Einzylindermodell R 24 und den ersten Nachkriegsboxern R 51/2, R 51/3, R 67 und R 68 bis zu den Vollschwingenmodellen ab 1955 mit den Typen R 50, R 60, R 69 bis R 50/2, R 50 S und R 69 S. Auf Prototypen wird ebenso eingegangen wie auf US-Modelle und BMW-Kleinwagen mit Boxermotor. Spannende Kapitel erzählen die Geschichte des Motorradrennsports mit dem BMW Boxer und Fahrerlegenden wie Schorsch Meier, Walter Zeller, Ernst Riedelbauch, Ernst Hiller, Faust/Remmert, Noll/Cron, Hillebrand/Grunwald, Schneider/Strauß, Deubel/Hörner, Fath/Wohlgemuth oder Enders/Engelhardt. Ein besonderer Blick gilt dem Kerngeschäft von BMW, dem Flugmotorenbau bis 1945 und ab 1957, den Kriegseinwirkungen und der Demontage sowie der Sanierung ab 1960. Über 500 historische Fotos, Zeichnungen und Plakate illustrieren das Buch, technische Daten und ein umfangreiches Register fehlen ebenfalls nicht.

Die belgische Motorjournalistin Marianne Weber in Stadtbekleidung (!) im April 1952 auf der R 68.
Foto: BMW Group Archiv.

BMW Boxer – Band 2: die Nachkriegszeit

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BMW Boxer – Hommage an die Gründerjahre

BMW feiert ein besonderes Jubiläum: „100 Jahre Boxermotor“. Ende 1920 war das erste Aggregat mit der Bezeichnung M 2 B 15 serienreif, diente zunächst als Einbaumotor für Helios- oder Victoria-Maschinen. Drei Jahre später befeuerte es, leicht verbessert, das erste BMW-Motorrad, die legendäre R 32. Als Hommage an diese epochemachende und bis heute für BMW-Maschinen charakteristische Konstruktion erinnert Hans-Jürgen Schneider (unter Mitwirkung von Stefan Knittel) an die Anfänge des Motorradbaus der weiß-blauen Marke und zeichnet mit detaillierten Texten und anhand von 380 historischen, von BMW Classic eigens freigegebenen Fotos die Entwicklung der mythischen Boxer-Modelle bis 1941 nach – bis hin zu R 5, R 12 und R 75. Spezielle Seiten und Sonderkapitel beschreiben die Erfolge des Boxers im Rennsport und die Weltrekorde mit Kompressor-Motoren.

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Die R 51, die 1938 erschien, wirkt zusammen mit der R 5 von 1936 (s. Laufband oben) stil- und imagebildend bis in die Gegenwart hinein.