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Schneider, Knittel (Co-Autoren: Ihling, Koenigsbeck, Wild):

Historische BMW Gespanne 1924-1976

1.Auflage 2012, Originalausgabe, ausgezeichnet mit dem Nicolas-Joseph Cugnot-Award als das international beste Fahrzeugbuch 2012 in nichtenglischer Sprache

280 Seiten, 415 Fotos (davon 19 in Farbe), 103 Prospektblätter (teilweise in Farbe), 26 technische Zeichnungen, 9 Tabellen

Format Inhalt 24 x 28 cm, Hardcover mit Schutzumschlag

ISBN D, A, CH: 978-3-7688-5801-4 

Historische BMW-Gespanne

49,90€Price
  • ZUM BUCH

    •  Serien- und Spezialmodelle 1924 bis 1966

    •  Rennsport, Tourist Trophy, Weltrekorde 1924 bis 1976

    •  BMW-Gespanne im Zweiten Weltkrieg 1939 bis 1945

    •  Extra: DDR-Geheimprojekt EMW R 70

     

    Dieses Buch setzt den von 1924 bis 1966 produzierten und bis 1976 im Rennsport eingesetzten BMW-Motorradgespannen mit großformatigen Fotos und fundierten Begleittexten ein Denkmal. Dabei wird nicht nur an Gespannlegenden wie R 75, R 67/2 oder R 60 erinnert, sondern auch an die zahllosen Männer (und die wenigen Frauen), die für den Rennsport mit Seitenwagen alles gaben und oft dabei ihr Leben riskierten. Zwischen 1954 und 1974 errangen BMW-Gespanne 19 Weltmeisterschaften, unvergessen sind die Teams Noll/Cron, Faust/Remmert, Schneider/Strauß, Fath/Wohlgemuth, Deubel/Hörner, Scheidegger/Robinson oder Enders/Engelhardt.

     

    Ihren großen Durchbruch hatten die Dreiräder bereits zu Beginn der 1920er Jahre. Schon 1924 erschien das erste BMW-Gespann auf Basis der zweizylindrigen R 32, erster Hauslieferant für Seitenwagen war die in BMW-Nachbarschaft gegründete Firma Royal. Berühmtheit erreichten, vor allem in Verbindung mit BMW, auch die Seitenwagenhersteller Stoye und Steib. Im normalen Alltag waren Gespanne als robuste, einfach zu wartende und vielseitig einsetzbare Fahrzeuge eine sportliche Alternative zu den oft untermotorisierten Kleinwagen der Vor- und Nachkriegszeit.

     

    Auch weil die BMW-Gespanne von Anfang an im Rennsport Furore machten, verkauften sie sich gut. Die besten Gespanngeschäfte machte BMW mit Behörden und dem Militär, das vor allem die BMW R 12 und die R 75 mit angetriebenem Seitenwagen in großen Stückzahlen orderte. Nach dem Krieg startete die DDR als Geheimprojekt „EMW R 70“ den Nachbau der R 75. Weltrekordfahrten zwischen 1954 und 1959 mehrten das Ansehen der Marke zusätzlich, die gewonnenen Erkenntnisse kamen der Serienproduktion von Motorrädern zugute. Insgesamt trugen die Gespanne durch ihre eindrucksvolle Präsenz im Straßenverkehr, ihre Sporterfolge und Rekorde nachhaltig zum guten Image bei, das BMW bis heute hat.

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